| Company | Information | Description |
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inge GmbH, Greifenberg | Accounting / financial reports Unternehmensregister | Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022Date: 09/28/2023Language: German |
inge GmbHGreifenbergJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022Lagebericht für das Geschäftsjahr 20221. Grundlagen der GesellschaftDie inge GmbH mit Sitz in 86926 Greifenberg am Ammersee ist seit dem 01.01.2020 eine hundertprozentige Tochtergesellschaft der DPNL B.V. in Dordrecht, Holland, und damit Teil des DuPont Konzernverbundes mit Hauptsitz in Wilmington, Delaware/USA, dessen Aktien an der New Yorker Stock Exchange (NYSE) gehandelt werden. In der über 200-jährigen Unternehmensgeschichte hat der DuPont Konzern viele Veränderungen erfahren und sich kontinuierlich neu ausgerichtet. Nach dem Verkauf des Geschäftsbereichs Mobility & Materials (M&M) in 2022 konzentriert sich DuPont als multinationaler Industriekonzern auf die fünf Schlüsselsektoren: Elektronische Produkte, Wasser, Schutz von Mensch und Umwelt, Industrieanwendungen und die nächste Generation der Automobilindustrie. Ende 2022 ist DuPont in die zwei Geschäftsbereiche Electronics & Industrial sowie Water & Protection gegliedert. Die inge GmbH ist im Geschäftsbereich Water & Protection angesiedelt. Die inge GmbH entwickelt und vertreibt Membranen, Module und Rack-Konstruktionen (Stahlgestellrahmen) als Kernkomponenten einer Wasseraufbereitungsanlage. Zudem bietet sie ihren Kunden umfangreiche technische Unterstützung an. Alle Produkte basieren auf der selbstentwickelten Multibore® Membran-Technologie und entsprechen höchstem Qualitätsstandard „Made in Germany“. Die inge GmbH ist global tätig und liefert ihre Produkte vom Standort Greifenberg in die ganze Welt, wo sie in allen Anwendungsbereichen der Wasseraufbereitung und in Anlagen aller Größenordnungen zum Einsatz kommen. Die Membran der inge GmbH mit einer Porengröße von 10 bis 20 Nanometer (1 Nanometer entspricht einem Millionstel Millimeter) zeichnet sich durch eine hohe Funktionalität bei gleichzeitig ausgezeichneter Stabilität und Widerstandsfähigkeit aus. Sie ist resistent selbst gegen aggressive Reinigungschemikalien und kann deshalb auch nach starken Verunreinigungen effizient gereinigt werden und sorgt bei langer Lebenszeit für qualitativ gleichbleibende Aufbereitungsleistung. 2. Wirtschaftsbericht2.1 Rahmenbedingungen und Marktentwicklung Aktuell ist auch der Wassermarkt von den schwierigen, globalen wirkenden makroökonomischen Bedingungen beeinflusst. Gestiegene Rohstoffkosten und Energiepreise, immer noch anhaltende Probleme in der Supply Chain sowie die gegen Russland erlassenen Sanktionen haben Auswirkungen auf Investitionsentscheidungen und damit auf das weitere Wachstum des Marktes. Dennoch bleibt der internationale Wassermarkt laut dem Unesco Weltwasserbericht der vereinten Nationen 2022 ein wachsender Markt, denn an den zentralen Herausforderungen hat sich nichts geändert. Eine unzureichende Trinkwasserversorgung im globalen Maßstab, hervorgerufen durch Wasserknappheit, ungleiche Verteilung und mangelnde Wasserqualität, die sich durch die immer häufigen auftretenden Naturkatastrophen eher noch verschlechtert. Der industrielle Bedarf nimmt weiter zu, der globale Wasserverbrauch steigt überproportional zur Bevölkerungsentwicklung an. Einer aktuellen Marktstudie, einsehbar auf der Internetseite des Research Instituts GWI (Global Water Intelligence) zufolge zeigt sich der Wassermarkt aber weiterhin sehr robust. Der Markt der Ultra- und Mikrofiltration, in dem auch die inge GmbH mit ihrer Technologie angesiedelt ist, weist danach in 2022 ein Marktvolumen von ca. 2,4 Mrd. US Dollar auf und wächst mit einer durchschnittlichen Wachstumsrate von 4,7% (CAGR) bis 2027 auf ca. 3,1 Mrd. US Dollar. Im Mix der unterschiedlichen Technologien zur Wasseraufbereitung spielt somit die Membran-Technologie und darin wiederum die Ultrafiltration weiterhin eine zentrale Rolle Die inge GmbH im Verbund mit der DuPont Water Solution zählt in diesem Markt zu den bedeutendsten Anbietern. 2.2 Steuerungssystem Als wesentliche finanzielle Leistungsindikatoren hat die Gesellschaft den Umsatz und die CM1 Marge (Standard Margin), die sich im Verhältnis zum Umsatz abzüglich variabler Fertigungskosten abzüglich Distributionskosten ermittelt, definiert. Da die Leistungsindikatoren auf der Basis von Werten ermittelt werden, die auf dem Rechnungslegungsstandard der US-GAAP beruhen, wird hier, wo erforderlich, zur Nachvollziehbarkeit eine Überleitungsrechnung vorgenommen. Die gemäß Unternehmensbudget anvisierte Umsatzsteigerung konnte nicht vollumfänglich erreicht werden und blieb 5% hinter dem Plan. Dennoch konnte trotz der allgemein schwieriger Marktumstände wieder ein Wachstum von 3,5% auf T€ 46.650 (Vorjahr T€ 45.094) generiert und der positive Trend fortgesetzt werden. Stark angestiegene Rohstoffkosten, die insbesondere auch die Hauptkomponenten der inge GmbH betrafen, sowie die geringeren Umsatzerlöse haben die CM1 Marge, wie erwartet, sehr belastet und von 69% im Vorjahr auf 64% im Geschäftsjahr sinken lassen. Die Herleitung der CM1 Marge ist im Folgenden ersichtlich, da sie aus dem zugrundeliegenden Jahresabschluss nicht direkt abgelesen werden kann.
Als weiteren, nicht finanziellen Leistungsindikator verwendet die inge GmbH den Personalbestand. Hierbei wird die tatsächliche Mitarbeiterzahl verglichen mit dem geplanten Mitarbeiterbestand, der zur Erreichung der budgetierten Unternehmensziele angesetzt war. In diese Betrachtung einbezogen werden angestellte Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der inge GmbH sowie Leiharbeitnehmer/innen, die vornehmlich in der Produktion eingesetzt werden. Bis zum Jahresende 2022 war insgesamt nach obiger Definition ein Personalbestand von 172 Mitarbeitern budgetiert. Der tatsächliche Personalbestand zum Jahresende betrug 163 Personen. Diese Unterschreitung der geplanten Mitarbeiterzahl gründet sich einerseits in einer Drosselung der Produktionskapazität gegenüber Plan im letzten Quartal sowie darin, dass durch normale Fluktuation verlorene Mitarbeiter noch nicht wieder nachbesetzt wurden. 2.3 Ertragslage Im Geschäftsjahr 2022 wurden Umsatzerlöse in Höhe von T€ 46.650 (Vorjahr T€ 45.094) erzielt. Davon entfallen T€ 46.233 (Vorjahr T€ 44.827) auf Eigenerzeugnisse, T€ 102 (Vorjahr T€ 74) auf Handelswaren und T€ 315 (Vorjahr T€ 193) auf Dienstleistungen. Insgesamt entspricht das einer Steigerung zum Vorjahr von T€ 1.556 bzw. 3,5%. Der Umsatz verteilt sich auf die Regionen EMEA (Europe, Middle-East, Africa) mit 58%, Asien-Pazifik mit 30% und Nord und Südamerika mit 12%. Auf den Heimatmarkt Deutschland als Teil von der Region EMEA entfallen 15% des Umsatzes. Die sonstigen betrieblichen Erträge von T€ 696 (Vorjahr T€ 833) setzen sich in erster Linie aus der Auflösung von Rückstellungen, Fördergeldern im Rahmen der vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Projekte und Erträgen aus Währungsumrechnung zusammen. Der Materialaufwand hat mit T€ 18.776 (Vorjahr T€ 16.171) einen Anteil von 39 % (Vorjahr 34 %) an der Betriebsleistung (Umsatzerlöse zuzüglich Bestandsveränderung). Diese Steigerung der Materialquote begründet sich in erster Linie durch die z.T. stark gestiegenen Rohmaterialpreise, welche durch eine Steigerung der Verkaufspreise nicht vollständig kompensiert werden konnten. Der Personalaufwand ist im Vergleich zum Vorjahr lediglich um T€ 161 auf T€ 8.919 angestiegen. Dabei stand den Gehaltssteigerungen des Jahres 2022 eine Verminderung des Personalbestands gegenüber. Die Abschreibungen haben sich gegenüber dem Vorjahr durch Neuinvestitionen in Sachanlagen um T€ 17 erhöht. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen von T€ 6.122 (Vorjahr: T€ 5.993) sind um 2,1% angestiegen. Deutlichen Steigerungen z.B. im Bereich der Verpackungs- und Frachtkosten stehen dabei u.a. reduzierte Personalleasingaufwendungen gegenüber. So konnten die im allgemeinen hohen Teuerungsraten im Bereich der sonstigen betrieblichen Aufwendungen teilweise abgefedert werden. Das Ergebnis nach Steuern ist um 11 % auf T€ 9.913 (Vorjahr T€ 11.096) zurückgegangen. 2.4 Finanzlage Im Geschäftsjahr wurden T€ 604 in das Anlagevermögen investiert. Hierbei handelte es sich vornehmlich um Investitionen in Produktionsanlagen, die Energieversorgung und in die Funktionserweiterung des ERP-Systems. Für das Geschäftsjahr 2022 wurde unter Berücksichtigung von Vorauszahlungen eine Steuerrückstellung von T€ 739 (Vorjahr T€ 1.178) gebildet. Eine steuerliche Organschaft besteht weiterhin nicht. Die sonstigen Rückstellungen haben sich um T€ 240 gemindert, was im Wesentlichen an niedrigeren Personalrückstellungen liegt. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind auf T€ 1.409 (Vorjahr T€ 779) angestiegen. Ein Grund hierfür sind die mit Lieferanten im Geschäftsjahr vereinbarten verlängerten Zahlungsfristen. Somit haben sich die Verbindlichkeiten im Vergleich zum Vorjahr um T€ 451 auf T€ 1.837 (Vorjahr T€ 1.386) erhöht. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen bestanden am Bilanzstichtag keine. Eine ausreichende Liquiditätsausstattung wird durch den selbsterwirtschafteten Cash-Flow und den daraus generierten Finanzmittelbestand von T€ 21.861 (Vorjahr T€ 17.841) sowie durch die Einbindung der Gesellschaft in das Treasury System des DuPont-Konzerns gewährleistet. 2.5 Vermögenslage Die Bilanzsumme der Gesellschaft beträgt T€ 54.606. Sie ist damit gegenüber dem Vorjahr um T€ 9.397 angestiegen. Der Anstieg auf der Passivseite geht überwiegend auf den Gewinnvortrag des Geschäftsjahres zurück. Auf der Aktivseite hat sich das Anlagevermögen im Vergleich zum Vorjahr um T€ 1.186 auf T€ 7.908 (Vorjahr T€ 9.094) verringert, was auf geringere Neuinvestitionen zurückgeht Beim Umlaufvermögen gab es im Vergleich zum Vorjahr einen Anstieg um T€ 10.860 auf T€ 46.630 (Vorjahr T€ 35.770). Das Vorratsvermögen wurde zur Verminderung von Beschaffungsrisiken im Bereich der Roh- Hilfs- und Betriebsstoffen um T€ 1.757 aufgebaut. Es hat sich aber auch der Bestand fertiger und unfertiger Erzeugnisse und Waren insgesamt auf T€ 6.203 (Vorjahr T€ 4.802) erhöht, bedingt durch die im Projektgeschäft üblichen Verzögerungen bei der Auslieferung von Modulen. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und die sonstigen Vermögensgegenstände sind gegenüber dem Vorjahr ebenfalls stark angewachsen auf T€ 13.262 (Vorjahr T€ 9.581). Der Cash Bestand lag am Jahresende bei T€ 21.861 (Vorjahr T€ 17.841). 2.6 Beschäftigung Im Jahresdurchschnitt beschäftigte die inge GmbH 147,7 Mitarbeiter/innen (Vorjahr 143). Zudem waren 18,4 Leiharbeitnehmer/innen (Vorjahr 24) überwiegend in der Produktion beschäftigt. Im Berichtsjahr gab es keine Auszubildenden (Vorjahr 0,1). Der Anstieg bei den gewerblichen Mitarbeitern fand mehrheitlich im Bereich der Logistik statt. Die Anzahl an Leiharbeitskräften hingegen wurde entsprechend der Anforderungen an das Produktionsvolumen reduziert. Der Bestand an kaufmännischen Mitarbeitern verharrte auf dem gleichen Niveau wie im Vorjahr. Im F&E Bereich waren im Geschäftsjahr 13,3 Mitarbeiter/innen (Vorjahr 14) beschäftigt. Der Aufwand ist leicht gegenüber dem Vorjahr von T€ 1.434 auf T€ 1.419 zurück gegangen. 2.7 Forschung und Entwicklung (ungeprüft) Im Jahr 2022 hat die inge GmbH eine neue Membranentwicklung fertiggestellt, die 19 Kapillaren in einer Membranfaser vereint. Die bisher im Einsatz befindliche Membran verfügt über 7 Kapillaren. Der größte Vorteil der neuen Membran liegt darin, dass mehr Membranfilterfläche in das gleiche Modul eingebaut werden kann, sodass die Kunden bei gleicher Aufbereitungsleistung weniger Module in ihren Anlagen einsetzen müssen. Das bislang größte Modul des inge-Portfolios hatte 80 m2 aktive Membranfläche. Mit der neuen Membran, die jetzt als MultiboreTM PRO vermarktet wird, stehen 95 m2 zur Verfügung. Das neue Produkt wurde bereits auf einer Konferenz in Sydney, Australien, im Herbst 2022 angekündigt. Der offizielle Produktlaunch ist Ende Februar 2023 geplant. Das Ziel der inge GmbH und DuPont, bei Neuentwicklungen auch Verbesserungen im Sinne der Nachhaltigkeit zu erzielen, ist mit der neuen MultiboreTM PRO erreicht, da weniger Material gebraucht wird pro m2 Membranfläche. Zudem werden bei neuen Anlagen weniger Module benötigt, womit am Ende der Lebensdauer der Membranen auch weniger Abfall anfällt. Zwei Förderprojekte, in denen untersucht wurde, wie sich die Ultrafiltrationsmembran (UF) der inge GmbH so modifizieren lässt, dass neben partikulären Wasserinhaltsstoffen auch gelöste Stoffe entfernt werden können, sind 2022 abgeschlossen worden. In dem vom BMWi geförderten Projekt „Suleman“ (Projektende 28.02.2022) wurden zusammen mit den Partnern TUHH, DVGW-Forschungsstelle, Hamburger Wasserwerke GmbH, Berliner Wasserbetriebe AöR, Kompetenzzentrum Wasser Berlin GmbH und Surflay Nanotec GmbH die Membranen beschichtet mit dem Ziel, Sulfat aus Grundwässern zu entfernen. Die Modifikation der Membran, die im Projekt „Sign 2“ untersucht wird, hatte dagegen das Ziel, gelöste niedermolekulare Problemstoffe, wie multiresistente Gene, als auch organische Verbindungen, wie z.B. Pflanzenschutzmittel und Arzneimittelrückstände, aus einem Oberflächenwasser, welches als Trinkwasserquelle dient, zu eliminieren. SIGN 2 wurde vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert und ist am 31.08.2022 beendet worden. Der Pilotierungsstandort in China konnte auch in 2022 Pandemie bedingt nicht genutzt werden. Alternativ wurden Probenahme-Kampagnen mit den Partnern IWW und KIT an Standorten in Europa durchgeführt. Beide Projekte haben deutlich gezeigt, dass eine Nachbehandlung der UF-Membranen durchaus möglich ist mit dem Ziel, eine neuartige Nanofiltrationsmembranen (NF) zu produzieren. Mit solchen NF-Membranen können unter anderem gelöste Substanzen, wie mehrwertige Salze oder größere organische Moleküle zurückgehalten werden. In beiden Projekten ist dies gelungen. In dem einen Fall konnte eine gute Rückhaltung von Sulfat gezeigt werden und in dem anderen konnten hohe Rückhaltungen für verschiedene PFAS-Substanzen sowie für multiresistente Gene erzielt werden. Weitere Fortschritte dieser Entwicklung sind aber nötig, um sicher zu stellen, dass die neuen Kapillarmembranen auch in einem langfristigen Einsatz bestehen können. In einem weiteren durch das BMBF geförderten Projekt (FlexTreat) wird zusammen mit ISA (Institut für Siedlungswasserwirtschaft) der RWTH Aachen untersucht, ob die Kombination von Pulveraktivkohle mit UF dazu benutzt werden kann, um aus tertiärem Kläranlagenablauf bestimmte organische Mikroschadstoffe wie multiresistente Gene, Pestizide und polyfluorierte Substanzen zu entfernen. Eine Pilotierung findet hierzu in einer Kläranlage in Neuss statt. Das Projekt läuft bis 2024. Es wird weiterhin das Ziel verfolgt, das organische Lösemittel, was zur Herstellung der Membranen eingesetzt wird, zu ersetzen durch eine gesundheitlich unbedenkliche Alternative. Dabei wurden verschiedene alternative Lösemittel 2022 auf ihre Eignung untersucht. Leider hat die gesamte Membranindustrie bis jetzt kein geeignetes, idealerweise biologisch abbaubares Lösemittel identifizieren können, welches die hohen Anforderungen erfüllt. Die Abteilung Manufacturing Technology (MT) innerhalb des DuPont Konzerns verfolgt die Optimierung von Produktionsprozessen und Produkten. Ziel ist die Senkung von Kosten oder die Erhöhung der Ausbeute bzw. Produktivität. Bei der inge GmbH werden diese Aufgaben zum größten Teil von der Abteilung F&E durchgeführt. Hier geht es zum Beispiel um die Entwicklung neuer Spritzgusswerkzeuge, mit denen künftig Komponenten der Module und Rack Systeme hergestellt werden können, die gegenüber ihren Vorgängern deutliche Kostenvorteile aufweisen. Eine weitere wichtige Aufgabe ist die Qualifizierung von Vorprodukten neuer Lieferanten. Im F&E Bereich waren im Geschäftsjahr 13,3 Mitarbeiter/innen (Vorjahr 14) beschäftigt. Der Aufwand ist leicht gegenüber dem Vorjahr von T€ 1.434 auf T€ 1.419 zurück gegangen. Auch in Zukunft wird die Forschung und Entwicklung der inge GmbH weiter vorangetrieben mit dem Ziel, die Produkte der inge immer weiter auf die Kundenbedürfnisse zu optimieren und den technologischen Vorsprung zu untermauern und auszubauen. 3. Chancen und Risiken3.1 Erläuterungen zum Risikomanagement und internen Kontrollsystem Das Management von Risiken wird durch den weiteren Ausbau des internen Kontrollsystems gemäß den Vorgaben des Sarbanes Oxley Acts vorangetrieben. Eine Überprüfung dessen wird durch interne Audits sichergestellt. Die internen Kontrollen sind integraler Bestandteil der Finanz- und Geschäftsprozesse des Unternehmens und enthalten Vorgaben zum Schutz der Ressourcen gegen Betrug, Verschwendung und Unwirtschaftlichkeit, zur Zuverlässigkeit und korrekten Darstellung von rechnungslegungsbezogenen und operativen Daten, zur Einhaltung von Gesetzen und Unternehmensrichtlinien. Weiterhin finden regelmäßige Geschäftsleitungsmeetings mit Beteiligung von Mitarbeitern der inge GmbH und der DuPont statt, in denen unter anderem auch Risiken und Maßnahmen zu deren Management diskutiert und festgelegt werden. Als zentrale Leitlinie des internen Kontrollsystems beschreibt der „Code of Conduct“ die ethischen Grundsätze für Mitarbeiter im Umgang mit Kunden, Lieferanten und anderen Geschäftspartnern. In einem festgelegten Rhythmus erhält jeder Mitarbeiter hierzu sowie zu einer Vielzahl weiterer Compliance Themen verpflichtende Schulungen über die DuPont I-Learn Plattform. 3.2 Chancen Nach drei Jahren der Zugehörigkeit zu dem Geschäftsfeld DuPont Water Solutions (DWS), ist die Integration so weit fortgeschritten, dass den Kunden unter dem Stichwort Multitech unterschiedlichste, der jeweiligen Situation am besten entsprechende Lösungen angeboten werden können. Und das nicht nur für die Ultrafiltration in ihren verschiedenen Betriebsweisen, sondern auch für die Weiterbehandlung des Wassers mittels Umkehrosmose oder den Einsatz von Ionenaustauschern. Auf der Vermarktungsseite ist hierfür auch gerade ein Rebranding Projekt innerhalb von DWS abgeschlossen worden, was u.a. die Zugehörigkeit aller von DWS angebotenen Produkte gegenüber den Kunden deutlich macht und den Marketingansatz vereinfachen wird. Die weiter oben beschriebene Neuentwicklung der inge GmbH, die MultiboreTM PRO, weist ein sehr großes technisches und kommerzielles Potential auf. Weil hiermit den Kunden ein echter quantifizierbarer Mehrwert geboten wird, erwarten wir eine schnelle Marktpenetration und die Gewinnung zusätzlicher Marktanteile. Es hat sich gezeigt, dass die Entwicklung des Wassermarktes weiterhin positiv ist, was auch das erneute Umsatzwachstum der inge GmbH von 3,5% in einem Jahr voller externer Risiken und Unsicherheiten bestätigt. Die erwartete Bevölkerungsentwicklung, die fortschreitende Verknappung der verfügbaren Wasserressourcen auf der Erde sowie die beständig steigenden Nachfragemengen aus Industrie und Landwirtschaft zeigen auch für die Zukunft große Wachstumschancen für die Membrantechnologie in diesem Bereich auf. 3.3 Risiken Im Jahr 2022 haben sich die makroökonomischen Bedingungen global zum Teil extrem verschlechtert. So ist nun nach mehr als einem Jahr Krieg in der Ukraine aktuell keine schnelle Lösung hin zu einem dauerhaften Frieden erkennbar. Die Sanktionen des Westens gegenüber Russland haben Ihre Wirkung bei dem Adressaten bislang nicht in dem beabsichtigten Ausmaß entfaltet. Sie haben aber eine massive Energie-/Gaskrise in einigen Ländern des Westens, insbesondere in Deutschland, ausgelöst. Damit einhergehend ist die Inflationsrate in Deutschland auf den höchsten Stand seit den 50er Jahren des letzten Jahrhunderts gestiegen und belastet private Haushalte wie auch Unternehmen. Zwar haben umfangreiche Hilfsmaßnahmen der europäischen Regierungen die schlimmsten Befürchtungen verhindern geholfen, aber es bleibt dennoch ein Klima der Unsicherheit und damit die Gefahr, dass Investitionen zunächst ausgesetzt werden oder gänzlich nicht mehr finanzierbar sind. Eine Ausweitung des Konflikts auf die internationalen Beziehungen von Staaten, beispielsweise zwischen den USA und China, läßt sich im Moment schwer absehen. Sollte es aber dazu kommen, so könnte eine Konsequenz die Verhängung weiterer Handelsbarrieren sein mit negativem Einfluss auf die internationalen Geschäftsbeziehungen auch der inge GmbH. Trotz einiger Anzeichen der Entspannung wird auch im kommenden Jahr davon ausgegangen, dass die Einkaufspreise der Materialien und Rohstoffe auf einem sehr hohen Niveau verharren und überwiegend nicht mehr das Preisniveau von vor dem Krieg und der Corona Pandemie erreichen. Die Möglichkeit, auf die stark gestiegenen Einkaufskosten mit einer Anhebung der eigenen Verkaufspreise zu reagieren wird genutzt, ist aber nur bis zu einem gewissen Grad am Markt ohne Schaden zu nehmen durchsetzbar. So bleibt der Druck auf die Verkaufsmargen weiterhin hoch. Die Corona Pandemie scheint glücklicherweise im Laufe des Jahres 2022 in ihre endemische Phase übergegangen zu sein. Aktuell sehen wir hierdurch bedingt nur geringe Risiken für das laufende Geschäftsjahr 2023. Allerdings sind nach wie vor die Störungen der internationalen Lieferketten noch nicht zufriedenstellend beseitigt, was sich auf die rechtzeitige Verfügbarkeit von Material auswirken kann. Vor dem Hintergrund des weltweiten Bedarfs an sauberem Wasser lassen sich jedoch mittelfristig und insgesamt die Risiken der inge GmbH als überschaubar einstufen. 4. PrognoseberichtFür das Jahr 2023 wird eine Umsatzsteigerung von 10% angestrebt. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum ist eine deutliche Erhöhung im ersten Quartal 2023 eingetreten, womit unsere Erwartungen bestätigt werden. Der Auftragsbestand entwickelt sich beständig und liegt in etwa auf dem Niveau des Vorjahres zu diesem Zeitpunkt. Für die im zweiten Halbjahr 2022 stark gestiegenen Beschaffungspreise zeichnet sich eine leichte Entspannung ab. Die CM1 Marge wird laut Budgetplanung über das gesamte Jahr 2023 betrachtet auf dem Vorjahresniveau von 2022 liegen. Für das Geschäftsjahr 2023 wird ein Personalbestand auf dem Niveau des Vorjahres erwartet. Die weitere Integration in den DuPont Konzern wird vorangetrieben und den jeweiligen Erfordernissen angepasst. Das bedeutet auch ein enges Monitoring der Marktlage und Entwicklung und darauf abgestimmte Investitionspläne für eine weitere Steigerung der Produktionskapazitäten am Standort Greifenberg. Ein genauer Zeitplan ist noch nicht bestimmt aber die Vorbereitungen dazu sind bereits weit gediehen. Pandemiebedingt sehen wir keine wesentlichen Beeinträchtigungen mehr für das Jahr 2023 und erwarten daher, dass wir flexibel auf die Entwicklung der Auftragslage reagieren können.
Greifenberg, den 14. Juli 2023 Die Geschäftsführung Bilanz zum 31. Dezember 2022inge GmbH, GreifenbergHandelsregister B des Amtsgerichts Augsburg/HRB 23537Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2022
Anhang für das Geschäftsjahr 2022A. AllgemeinesDie inge GmbH mit Sitz in 86926 Greifenberg, eingetragen beim Amtsgericht Augsburg, Handelsregister Abteilung B, HRB 23537, ist am Bilanzstichtag zum 31. Dezember 2022 eine große Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 3 HGB. Sie ist eine hundertprozentige Tochtergesellschaft der DPNL B.V. in Dordrecht, Holland und damit eine Konzerngesellschaft der DuPont de Nemours Inc., USA. Der Jahresabschluss wird nach den Rechnungslegungsvorschriften für Kapitalgesellschaften des Handelsgesetzbuches (HGB) unter Berücksichtigung des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) aufgestellt. Die Gliederung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgt gemäß den §§ 266 bzw. 275 HGB sowie dem § 42 GmbHG, wobei die Gewinn- und Verlustrechnung nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB gegliedert ist. Das Geschäftsjahr der Gesellschaft entspricht dem Kalenderjahr. B. Grundsätze der Bilanzierung und BewertungDie Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind gegenüber dem Vorjahr unverändert geblieben. Die immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und die Gegenstände des Sachanlagevermögens wurden mit ihren Anschaffungskosten sowie planmäßiger Abschreibungen bewertet. Die Abschreibungen werden unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer nach der linearen Methode berechnet und betragen zwischen 3 bis 20 Jahre. Bei einer voraussichtlich dauernden Wertminderung erfolgt eine Abwertung auf den niedrigeren beizulegenden Wert. Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie Handelswaren werden zu durchschnittlichen Anschaffungskosten bewertet. Die Bewertung der unfertigen und fertigen Erzeugnisse erfolgt zu Herstellkosten. Bei den unfertigen Erzeugnissen wird der Grad der Fertigstellung zugrunde gelegt. Die Herstellungskosten enthalten neben den Material- & Fertigungseinzelkosten notwendige Material- und Fertigungsgemeinkosten, einen angemessenen Teil der Verwaltungsgemeinkosten und des Werteverzehrs des Anlagevermögens, soweit er durch die Fertigung veranlasst ist. Fremdkapitalzinsen nach § 255 (3) HGB sind in den Herstellungskosten nicht enthalten. Das strenge Niederstwertprinzip wird beachtet. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert bzw. mit dem am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert angesetzt. Bei Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wird eine Pauschalwertberichtigung in Form eines prozentualen Abschlags auf den Umsatz der letzten beiden Jahre gebildet. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten sind zu Nennwerten bilanziert. Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Auszahlungen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen. Latente Steuern Zum Bilanzstichtag ergeben sich ausschließlich aktive latente Steuern. Diese resultieren aus der unterschiedlichen Bewertung von Rückstellungen nach Handels- und Steuerrecht. Die Gesellschaft macht von dem Aktvierungswahlrecht des § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB Gebrauch. Das Eigenkapital wird zum Nennwert angesetzt. Aufgrund ausreichender freier Rücklagen besteht keine Ausschüttungssperre auf die gebildete aktive latente Steuer. Ein Gewinnabführungsvertrag besteht nicht. Bei den Steuerrückstellungen und den sonstigen Rückstellungen werden alle erkennbaren Risiken auf der Grundlage vernünftiger kaufmännischer Beurteilung berücksichtigt. Die Bewertung erfolgt jeweils in Höhe des notwendigen Erfüllungsbetrages. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden gem. § 253 Abs. 2 HGB mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre abgezinst. Die Verbindlichkeiten werden mit den Erfüllungsbeträgen angesetzt. Die erhaltenen Anzahlungen werden zum Nennbetrag angesetzt Währungsumrechnung Die Umrechnung von kurzfristigen Vermögensgegenständen und Verbindlichkeiten in Fremdwährungsbeträgen erfolgt gemäß § 256a HGB zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag. Langfristige Fremdwährungsforderungen bzw. /-verbindlichkeiten liegen nicht vor. C. Erläuterungen zur Bilanz und zur Gewinn- und VerlustrechnungBilanz Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2022 ergibt sich im Einzelnen aus dem Anlagenspiegel (Anlage zum Anhang). Im Geschäftsjahr gab es Anlagenzugänge i.H.v. T€ 604. Hierin enthalten sind Investitionen in Produktionsanlagen, die Energieversorgung sowie in die Erweiterung der Funktionen des ERP-Systems. Umlaufvermögen Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben (wie im Vorjahr) eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Aktive latente Steuern Die latenten Steuern i.H.v. T€ 14 (Vorjahr T€ 9) beruhen auf Differenzen zwischen der Handels- und Steuerbilanz bei der Bildung von Rückstellungen zur Urlaubsabgeltung und zu Rückbauverpflichtungen. Sie sind unter Zugrundelegung des anzuwendenden Hebesatzes bei der Gewerbesteuer mit 26,3% bemessen. Eigenkapital Das Eigenkapital setzt sich zusammen aus dem Stammkapital von T€ 1.000 (Vorjahr T€ 1.000), einer Kapitalrücklage von T€ 20.329 (Vorjahr T€ 20.329) und dem Bilanzgewinn von T€ 29.147. Hierin enthalten ist ein Gewinnvortrag von T€ 19.237. Die Kapitalrücklage wurde aufgrund von Gesellschafterbeschlüssen durch Einlage von Forderungen (T€ 14.795) sowie freiwilliger Zuzahlung (T€ 5.534) des Gesellschafters gebildet. Sonstige Rückstellungen Es handelt sich insbesondere um Rückstellungen für folgende Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten:
Die Rückstellung für Personal enthält im Wesentlichen Boni aus dem unternehmensweiten Mitarbeiter Incentive Programm sowie Vertriebsboni, die gemäß der jeweils gültigen Bonusvereinbarungen ermittelt wurden. Weiter enthalten sind Rückstellungen für ausstehenden Urlaub und Überstunden der Mitarbeiter. Die Rückstellung hat eine Laufzeit von unter einem Jahr und wurde entsprechend nicht abgezinst. Die Rückstellung für Rückbauverpflichtungen hat noch eine Laufzeit von 5 Jahren. Der Zinseffekt wurde unter Zugrundelegung des durch die Bundesbank veröffentlichten durchschnittlichen Abzinsungssatzes von 0,75 % ermittelt. Die Rückstellung für Gewährleistung wird anhand einer Pauschale von 0,2% der Umsatzerlöse gebildet. In den übrigen sonstigen Rückstellungen sind vor allem Beträge für nachlaufende Rechnungen sowie Provisionsansprüche externer Vertriebsagenten enthalten. Verbindlichkeiten Es bestehen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von T€ 1.409 (Vorjahr T€ 779). Zum Stichtag bestehen keine Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen aus Lieferungen und Leistungen (Vorjahr T€ 73). Sämtliche Verbindlichkeiten haben (wie im Vorjahr) eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. Gewinn und Verlustrechnung Umsatzerlöse Im Geschäftsjahr 2022 wurden Umsatzerlöse in Höhe von T€ 46.650 (Vorjahr T€ 45.094) erzielt. Davon entfallen T€ 46.233 (Vorjahr T€ 44.827) auf Eigenerzeugnisse, T€ 102 (Vorjahr T€ 74) auf Handelswaren und T€ 315 (Vorjahr T€ 193) auf Dienstleistungen. Der Umsatz verteilt sich auf die Regionen EMEA (Europe, Middle-East, Africa) mit 58% (Vorjahr 39 %), Asien-Pazifik mit 30% (Vorjahr 51%) und Nord und Südamerika mit 12% (Vorjahr 10%). Auf den Heimatmarkt Deutschland als Teil von der Region EMEA entfallen 15% (Vorjahr 6%) des Umsatzes. Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten im Wesentlichen periodenfremde Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen i.H.v. T€ 108 (Vorjahr T€ 494), Fördergeldern von Forschungsprojekten i.H.v. T€ 61 (Vorjahr T€ 98) sowie Erträge aus der Verrechnung sonstiger Sachbezüge i.H.v. T€ 44 (Vorjahr T€ 50). Die Summe der Erträge aus Fremdwährungsumrechnung betragen T€ 371 (Vorjahr T€ 117). Personalaufwand Im Personalaufwand sind Aufwendungen für Altersversorgung von T€ 31 (Vorjahr T€ 31) enthalten. Sonstige betriebliche Aufwendungen Unter diesem Posten werden alle übrigen betrieblichen Aufwendungen mit insgesamt T€ 6.122 (Vorjahr T€ 5.993) ausgewiesen. Als wesentliche Positionen enthalten sind Aufwendungen für Personalleasing i.H.v. T€ 1.073 (Vorjahr T€ 1.356), Verpackungskosten von T€ 958 (Vorjahr T€ 799), Ausgangsfrachten i.H.v. T€ 858 (Vorjahr T€ 704), Lagermieten i.H.v. T€ 462 (Vorjahr T€ 457), Mieten und Nebenkosten i.H.v. T€ 553 (Vorjahr T€ 525) und Intercompany Verrechnungen i.H.v. T€ 185 (Vorjahr T€ 306). Wie im Vorjahr sind keine wesentlichen periodenfremde Aufwendungen enthalten. Aufwendungen aus Fremdwährung sind, wie im Vorjahr, nicht angefallen. Zins en und ähnliche Aufwendungen Die Zinsaufwendungen in Höhe von T€ 17 (Vorjahr T€ 11) entfallen auf Negativzinsen der laufenden Geschäftskonten sowie auf Zinsen aus der Aufzinsung von Rückstellungen. Steuern vom Einkommen und Ertrag Für das Geschäftsjahr 2022 und Vorjahre sind Aufwendungen für Gewerbesteuer in Höhe von T€ 1.407 (Vorjahr T€ 1.668) und für Körperschaftssteuer in Höhe von T€ 2.116 (Vorjahr T€ 2.510) angefallen. Der Ertrag aus den latenten Steuern in 2021 i.H.v. 4 TEUR resultiert aus der insgesamt gestiegenen Urlaubsrückstellung. D. Sonstige AngabenSonstige finanzielle Verpflichtungen Sonstige finanzielle Verpflichtungen i.S.d. § 285 Nr. 3a HGB bestehen in Höhe von T€ 229 (netto) aus Leasingverträgen sowie T€ 1.236 (netto) aus Mietverträgen. Der Vorteil dieser Verträge liegt in der geringeren Kapitalbindung im Vergleich zum Erwerb und im Wegfall des Verwertungsrisikos. Die Restlaufzeiten dieser sonstigen finanziellen Verpflichtungen bis zu einem Jahr betragen T€ 554 und von einem bis fünf Jahren T€ 911. Geschäfte mit nahestehenden Personen Sämtliche Geschäfte mit nahestehenden Personen und Unternehmen wurden mit mittel- oder unmittelbar in 100-prozentigem Anteilsbesitz stehenden in einen Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen getätigt, sodass eine Angabe nach § 285 Nr. 21 HGB unterbleibt. Durchschnittliche Anzahl der Arbeitnehmer Die durchschnittliche Anzahl der Beschäftigten hat sich im Geschäftsjahr wie folgt entwickelt:
Gesamthonorar des Abschlussprüfers gemäß § 285 Nr. 17 HGB Von dem von unserem Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr 2022 berechneten Gesamthonorar von T€ 36 (Vorjahr T€ 35) entfallen ausschließlich auf Abschlussprüfungsleistungen Ereignisse nach dem Abschlussstichtag (Nachtragsbericht) Mit Gesellschafterbeschluss vom 13. Februar 2023 wurde eine Gewinnausschüttung i.H.v. T€ 18.000 aus dem im Jahresabschluss 2021 festgestellten Bilanzgewinn von T€ 19.237 zum 01. März 2023 beschlossen. Geschäftsführung
Gesamtbezüge der Geschäftsführung Auf die Angabe der Geschäftsführergehälter wurde gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet, weil mit dieser Angabe auf die Vergütungen der Geschäftsführer geschlossen werden kann. Mutterunternehmen und Konzernabschluss Der kleinste und größte Kreis der verbundenen Unternehmen der inge GmbH umfasst das oberste Mutterunternehmen, die DuPont Inc., Wilmington, Delaware / USA, und sämtliche Tochterunternehmungen dieses Mutterunternehmens. Die inge GmbH wird in den Konzernabschluss der DuPont Inc. zum 31. Dezember 2022 einbezogen. Der Konzernabschluss der DuPont Inc. wird in deutscher Sprache von der DuPont Deutschland Holding GmbH & Co. KG, Neu-Isenburg, im Bundesanzeiger veröffentlicht und ist darüber hinaus über die inge GmbH in Greifenberg erhältlich. Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung schlägt vor, das Ergebnis des Geschäftsjahres 2022 in Höhe von T€ 9.910 auf neue Rechnung vorzutragen.
Greifenberg, 14. Juli 2023 Die Geschäftsführung Marion Weigand Norbert Klein Anlagenspiegel
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die inge GmbH, Greifenberg Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der inge GmbH, Greifenberg, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der inge GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Frankfurt am Main, den 21. Juli 2023 PricewaterhouseCoopers GmbH Christian Kwasni, Wirtschaftsprüfer Georg Rogowski, Wirtschaftsprüfer Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2022 wurde am 15. August 2023 festgestellt. |
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