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inge GmbH, Greifenberg | Accounting / financial reports Bundesanzeiger | Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021Date: 11/15/2022Language: German |
inge GmbHGreifenbergJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021Lagebericht für das Geschäftsjahr 20211. Grundlagen der GesellschaftDie inge GmbH mit Sitz in 86926 Greifenberg am Ammersee ist seit dem 01.01.2020 eine hundertprozentige Tochtergesellschaft der DPNL B.V. in Dordrecht, Holland, und damit Teil des DuPont Konzernverbundes mit Hauptsitz in Wilmington, Delaware/USA, dessen Aktien an der New Yorker Stock Exchange (NYSE) gehandelt werden. Sie ist ein weltweit führender Technologieanbieter für Ultrafiltrationstechnik, einem Membranverfahren zur Aufbereitung von Trink-, Prozess-, Meer- und Abwasser. In der über 200-jährigen Unternehmensgeschichte hat der DuPont Konzern viele Veränderungen erfahren und sich kontinuierlich neu ausgerichtet. Er entwickelt, produziert und vertreibt heute ein breites Angebot an innovativen Produkten und Dienstleistungen für verschiedene Industriezweige wie Automotive, Electronics, Building and Construction oder Industrial. 2021 ist DuPont in die drei Geschäftsbereiche Electronics & Industrial, Mobility & Materials sowie Water & Protection gegliedert. Das Wassergeschäft der DuPont, DuPont Water Solutions, ist im Geschäftsbereich Water & Protection angesiedelt, zu dem wiederum die inge GmbH gehört. Die inge GmbH entwickelt und vertreibt Membranen, Module und Rack-Konstruktionen (Stahl Gestellrahmen) als Kernkomponenten einer Wasseraufbereitungsanlage. Zudem bietet sie ihren Kunden umfangreiche technische Unterstützung an. Alle Produkte basieren auf der selbstentwickelten Multibore® Membran-Technologie und entsprechen höchstem Qualitätsstandard „Made in Germany“. Die inge GmbH ist global tätig und liefert ihre Produkte vom Standort Greifenberg in die ganze Welt, wo sie in allen Anwendungsbereichen der Wasseraufbereitung und in Anlagen aller Größenordnungen zum Einsatz kommen. Die Membranen der inge GmbH mit einer Porengröße von 10 bis 20 Nanometer (1 Nanometer entspricht einem Millionstel Millimeter) zeichnet sich durch eine hohe Funktionalität bei gleichzeitig ausgezeichneter Stabilität und Widerstandsfähigkeit aus. Sie ist resistent selbst gegen aggressive Reinigungschemikalien und kann deshalb auch nach starken Verunreinigungen effizient gereinigt werden und sorgt bei langer Lebenszeit für qualitativ gleichbleibende Aufbereitungsleistung. 2. Wirtschaftsbericht2.1 Rahmenbedingungen und Marktentwicklung Der internationale Wassermarkt ist ein ökonomisch schnell wachsender Mega-Markt. Zentrale übergeordnete Themen sind die unzureichende Trinkwasserversorgung im globalen Maßstab, hervorgerufen durch Wasserknappheit und mangelnde Wasserqualität sowie der steigende industrielle Bedarf. Gleichzeitig steigt der globale Wasserverbrauch überproportional zur Bevölkerungsentwicklung an. Ein wesentlicher Schlüssel zur zumindest teilweisen Lösung des Wasserproblems ist die Wasseraufbereitung mittels Membrantechnologie. Von allen Technologien zur Wasseraufbereitung ist die Membrantechnologie das, nach unserer Auffassung, am schnellsten wachsende Segment. Wasseraufbereitung ist je nach Einsatzfeld, wie zum Beispiel Abwasseraufbereitung, Meerwasserentsalzung oder Trinkwasseraufbereitung, ein Mix aus verschiedenen Technologien. Die Membran-Technologie und darin wiederum die Ultrafiltration ist im Mix der unterschiedlichen Wasseraufbereitungstechnologien von zentraler Bedeutung. Die Ultrafiltration ist den meisten herkömmlichen Technologien in mehrerlei Hinsicht überlegen. Sie entfernt zuverlässig Keime und Mikroorganismen, ein Zusatz von Chemikalien ist in aller Regel nicht notwendig. Weiterhin ist der Energieverbrauch gering und die Durchführung ist einfach und sicher. Einer Marktstudie aus dem Jahr 2018 von Global Water Intelligence (GWI) zufolge - „Global Water Market in 2018“ - betrug der für das Geschäft der inge GmbH relevante Markt für Module mit UF-/MF-Membranen (Ultrafiltration/Mikrofiltration) im Jahr 2018 insgesamt EUR 400 Mio. GWI prognostiziert ein jährliches durchschnittliches Marktwachstum von rund 7 %. Bis zum Jahr 2022 soll der Markt damit auf EUR 518 Mio wachsen. Unter Zugrundelegung eigener Marktbeobachtungen und Einschätzungen hatte die inge GmbH 2019 diese Prognosen speziell auf die von ihr adressierbaren Marktsegmente heruntergebrochen. Damit ging sie für das Jahr 2018 von einem relevanten Marktvolumen in Höhe von EUR 300 Mio und einer durchschnittlichen Steigerungsrate für die Zukunft (CAGR) von 6% aus. Diese Marktabschätzungen und Wachstumsraten wurde auch im Geschäftsjahr durch Marktbeobachtungen und Einschätzungen des DuPont Marketingteams bestätigt. Die inge GmbH verfügt in allen wichtigen internationalen Wassermärkten über entsprechende nationale Zulassungen und Genehmigungen. 2.2 Steuerungssystem Als wesentliche finanzielle Leistungsindikatoren hat die Gesellschaft den Umsatz und die CM1 Marge (Standard Margin), die sich als Ergebnis von Umsatz abzüglich variabler Fertigungskosten abzüglich Distributionskosten ermittelt, definiert. Da die Leistungsindikatoren auf der Basis von Werten ermittelt werden, die auf dem Rechnungslegungsstandard der US-GAAP beruhen, wird hier, wo erforderlich, zur Nachvollziehbarkeit eine Überleitungsrechnung vorgenommen. Die Umsatzerlöse der inge GmbH sind gegenüber dem Vorjahr um 11% auf T€ 45.094 (Vorjahr T€ 40.499) gestiegen. Damit wurde die anvisierte deutliche Umsatzsteigerung wieder erreicht. Anders als im Vorjahr prognostiziert ist die CM1 Marge trotz gestiegener Rohstoffpreise gegenüber dem Vorjahr um 2% auf 68% angestiegen. Da sich die CM1 Marge aus dem zugrundeliegenden Jahresabschluss nicht direkt ablesen lässt, wird in folgender Rechnung das Ergebnis hergeleitet.
Als weiteren, nicht finanziellen Leistungsindikator verwendet die inge GmbH den Personalbestand. Hierbei wird die tatsächliche Mitarbeiterzahl verglichen mit dem geplanten Mitarbeiterbestand, der zur Erreichung der budgetierten Unternehmensziele angesetzt war. Im Gegensatz zum Vorjahr werden allerdings in diese Betrachtung nur noch angestellte Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der inge GmbH sowie Leiharbeitnehmer, die vornehmlich in der Produktion eingesetzt werden, einbezogen. Aufgrund der fortschreitenden Integration der Funktionen in die globale DuPont Organisation insbesondere im Vertriebsbereich, ist eine Einbeziehung dieser Mitarbeiter, die keine inge Arbeitnehmer, sondern in DuPont Gesellschaften angestellt sind, hier nicht mehr sinnvoll. Bis zum Jahresende 2021 war insgesamt nach obiger Definition ein Personalbestand von 192 budgetiert. Der entsprechende zum Jahresende erreichte Personalbestand betrug 168 Personen. Die Gründe in der Unterschreitung der geplanten Mitarbeiterzahl liegen zum einen darin, dass ein in der Produktion in 2021 geplanter Wechsel zu einer sechs Tage Woche zunächst verschoben wurde, was eine Erhöhung des Personalbestands damit überflüssig machte. Zum anderen wurden neben Fluktuation z.T. Funktionen aus der Gesellschaft in die DuPont Organisation ausgegliedert- 2.3 Ertragslage Im Geschäftsjahr 2021 wurden Umsatzerlöse in Höhe von T€ 45.094 (Vorjahr T€ 40.499) erzielt. Davon entfallen T€ 44.827 (Vorjahr T€ 39.855) auf Eigenerzeugnisse, T€ 74 (Vorjahr T€ 70) auf Handelswaren und T€ 193 (Vorjahr T€ 574) auf Dienstleistungen. Insgesamt entspricht das einer Steigerung zum Vorjahr von T€ 4.595 bzw. 11%. Der Umsatz verteilt sich auf die Regionen EMEA (Europe, Middle-East, Africa) mit 39%, Asien-Pazifik mit 51% und Nord und Südamerika mit 10%. Auf den Heimatmarkt Deutschland als Teil von der Region EMEA entfallen 6% des Umsatzes. Die sonstigen betrieblichen Erträge von T€ 833 (Vorjahr T€ 585) setzen sich in erster Linie aus der Auflösung von Rückstellungen, Fördergeldern im Rahmen der vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Projekte und Erträgen aus Währungsumrechnung zusammen. Der Materialaufwand hat mit T€ 16.171 (Vorjahr T€ 14.945) einen Anteil von 34 % (Vorjahr 36 %) an der Betriebsleistung (Umsatzerlöse zuzüglich Bestandsveränderung). Diese Verringerung der Materialquote geht in erster Linie auf den Produktmix zurück. Der Personalaufwand ist im Vergleich zum Vorjahr um T€ 30 auf T€ 8.757 gesunken, was an der Verringerung des Personalbestands liegt. Bei den Abschreibungen ist eine Verringerung gegenüber dem Vorjahr in Höhe von T€ 122 zu verzeichnen die durch das Auslaufen von Abschreibungen sowie dem Abgang von Wirtschaftsgütern bedingt ist. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen von T€ 5.993 (Vorjahr: T€ 5.843) sind um 2,6% angestiegen und liegen damit im Rahmen einer allgemeinen Teuerungsrate. Das Ergebnis nach Steuern ist um 36 % auf T€ 11.096 (Vorjahr T€ 8.136) gestiegen. Diese gute Ergebnisentwicklung hängt im Wesentlichen mit den zum Vorjahr gestiegenen Umsätzen und einer verbesserten Materialquote zusammen. 2.4 Finanzlage Im Geschäftsjahr wurden T€ 897 in das Anlagevermögen investiert. Hierbei sind Investitionen in die eigene Abwasseraufbereitungsanlage, weitere Automatisierungsprojekte und in IT Hardware geflossen. Der Cash Bestand zum Jahresende beträgt T€ 17.841 (Vorjahr T€ 15.929). Dabei wurde im Geschäftsjahr das Darlehen der DuPont UK Ltd i.H.v. T€ 5.000 vollumfänglich zurückgezahlt. Für das Geschäftsjahr 2021 wurde unter Berücksichtigung von Vorauszahlungen eine Steuerrückstellung von T€ 1.178 (Vorjahr T€ 2.719) gebildet. Eine steuerliche Organschaft besteht weiterhin nicht. Im Vergleich zum Vorjahr sind die sonstigen Rückstellungen um T€ 580 zurück gegangen, was vor allem durch den Abschluss der notwendigen Sanierungsarbeiten am Kanalnetz bedingt ist, für die im vergangenen Jahr eine hohe Rückstellung gebildet wurde. Die Verbindlichkeiten sind im Vergleich zum Vorjahr um T€ 6.501 auf T€ 1.386 (Vorjahr T€ 7.887) gesunken. Die Gründe für den Rückgang liegen in erster Linie an der vollständigen Rückzahlung des Darlehens i.H.v. T€ 5.000 an die DuPont UK Ltd sowie an dem geringeren Bestand erhaltener Anzahlungen von T€ 250 (Vorjahr T€ 1.462). Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind auf T€ 779 (Vorjahr T€ 738) angestiegen und die sonstigen Verbindlichkeiten betragen T€ 284 (Vorjahr T€ 494). Eine ausreichende Liquiditätsausstattung wird durch den selbsterwirtschafteten Cash-Flow und den daraus generierten Finanzmittelbestand sowie durch die Einbindung der Gesellschaft in das Treasury System des DuPont-Konzerns gewährleistet. 2.5 Vermögenslage Die Bilanzsumme der Gesellschaft beträgt T€ 44.923 und ist im Vergleich zum Vorjahr um T€ 2.472 angestiegen. Das Anlagevermögen hat im Vergleich zum Vorjahr um T€ 679 auf T€ 9.094 (Vorjahr T€ 9.773) abgenommen, was auf die normale Abschreibung bei geringeren Investitionen im Geschäftsjahr zurückgeht. Beim Umlaufvermögen gab es im Vergleich zum Vorjahr einen Anstieg um T€ 3.171 auf T€ 35.770 (Vorjahr T€ 32.599). Dabei hat sich das Vorratsvermögen durch den Aufbau von Roh- Hilfs- und Betriebsstoffen sowie unfertiger und fertiger Erzeugnisse insgesamt auf T€ 8.348 (Vorjahr T€ 7.368) erhöht. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und die sonstigen Vermögensgegenstände haben sich gegenüber dem Vorjahr leicht auf T€ 9.581 (Vorjahr T€ 9.302) erhöht. Der Cash Bestand lag bei T€ 17.841 (Vorjahr T€ 15.929). 2.6 Beschäftigung Im Jahresdurchschnitt beschäftigte die inge GmbH 143 Mitarbeiter/innen (Vorjahr 145,1). Zusätzlich wurden im Bereich der Produktion 24 Leiharbeitnehmer/innen (Vorjahr 21,8) eingesetzt. Die Zahl der Auszubildenden betrug durchschnittlich nur 0,1 (Vorjahr 1,0). Im Geschäftsjahr war ein weiterer Anstieg bei den gewerblichen Mitarbeitern zu verzeichnen. Hierbei wurden vor allem eigene Mitarbeiter eingestellt und nur in geringerem Maße der Leiharbeitskräftebestand erhöht. Demgegenüber ist der Bestand an kaufmännischen Mitarbeitern zurückgegangen was auch mit der Überführung von Funktionen in die globale Organisation der DuPont zusammen hängt. Die Schwerpunkte in der Personalarbeit lagen in der Integration in die HR IT Systeme der DuPont. Auch im Jahr 2021 wurde in die Aus- und Weiterbildung des Personals investiert. 2.7 Forschung und Entwicklung Auch im Jahr 2021 wurde weiter im Rahmen von zwei geförderten Projekten untersucht, wie sich die Membranen der inge GmbH so modifizieren lassen, dass neben partikulären Wasserinhaltsstoffen auch gelöste Stoffe entfernt werden können. Im vom BMWi geförderten Projekt „Sulemann“ (verlängerte Laufzeit bis 28.02.2022) zusammen mit den Partnern TUHH (DVGW-Forschungsstelle, Hamburger Wasserwerke GmbH, Berliner Wasserbetriebe AöR, Kompetenzzentrum Wasser Berlin GmbH und Surflay Nanotec GmbH) wurden die Membranen beschichtet mit dem Ziel, Sulfat aus Grundwässern zu entfernen. In einer Pilotierung über mehrere Monate bei den Hamburger Wasserwerken wurde tatsächlich bewiesen, dass die Multibore Membranen von inge so beschichtet werden können, dass Sulfat bis zu 80 % rückgehalten werden kann. Weitere Fortschritte werden noch benötigt, um sicher zu stellen, dass die neuen Kapillarmembranen den langfristigen Einsatz bestehen können. Die Modifikation der Membran, die im Projekt „Sign II“ untersucht wird, hat dagegen das Ziel, gelöste organische Verbindungen wie z.B. Pflanzenschutzmittel und Arzneimittelrückstände aus einem Oberflächenwasser, was als Trinkwasserquelle dient, zu entfernen. Es wird vom BMBF gefördert und hat nach einer Verlängerung noch eine Laufzeit bis zum 31.08.2022. Der Pilotierungsstandort in China konnte in 2021 coronabedingt nicht benutzt werden. Trotzdem wurden beschichtete Membranen an einem Standort in Deutschland eingesetzt, wo sie auf Rückhaltung verschiedener Arzneimittel sowie auch von verschiedenen PFAS Komponenten überprüft wurden. Die erzielten Ergebnisse waren sehr erfreulich mit einer durchschnittlichen Rückhaltung von über 90%. Eine unbeschichtete Ultrafiltrationsmembran hat dagegen einen Rückhalt von deutlich unter 10%. Da langfristig mit einer Grenzwertverschärfung des organischen Lösemittels zu rechnen ist, welches zur Herstellung der Membranen eingesetzt wird, wurden verschiedene alternative Lösemittel auf ihre Eignung als Ersatzstoff untersucht. Obwohl Membranen mit guten Trenneigenschaften (z.B. Virenrückhaltung über 99,99%) hergestellt werden konnten, ist es bisher nicht gelungen, auch die sehr wichtigen mechanischen Eigenschaften zu erhalten. Diese werden benötigt um sicherzustellen, dass die Membranen langfristig integer und fehlerfrei betrieben werden können. Zudem haben die bisher untersuchten Alternativen Nachteile hinsichtlich Lösungskraft und der damit zusammenhängenden Lösungsgeschwindigkeit. Weitere Untersuchungen werden sich auch auf den Einsatz von Mischungen verschiedener Lösemittel konzentrieren. In dem lukrativen Marktsegment der Lebensmittelindustrie wurde ein spezielles Membranmodul zur Bierfiltration zusammen mit einem Industriepartner zur Nullserienreife entwickelt. Da es auch im Jahr 2021 bedingt durch die Corona Pandemie für Brauereien schwierig war in neue Anlagen zu investieren, wurden noch keine Serienprodukte gefertigt. Es wird erwartet, dass die coronabedingten Probleme bei den Brauereien in 2022 abklingen und wir die Zusammenarbeit mit unserem Industriepartner wieder aufnehmen werden. Die Weiterentwicklung eines Membranmoduls zur Weinfiltration zusammen mit einem Partner ist in 2021 weiter vorangeschritten. Dabei war die Performance mehrerer Module sehr zufriedenstellend hinsichtlich Weinqualität und Quantität. Die Membranen haben fehlerfrei funktioniert und so wurden weitere Module mit Membranen kleinerer Kapillargröße produziert (für Weine mit geringerer Trübung). Im Jahr 2022 folgen weitere Tests, die bei erfolgreichem Verlauf zu Vertragsverhandlungen mit dem Partner führen. Neben der Entwicklung neuer Produkte oder ihrer Eigenschaften bildet die kontinuierliche Kostenoptimierung der aktuellen Produkte einen weiteren Schwerpunkt. Hier geht es zum Beispiel um die Entwicklung neuer Spritzgusswerkzeuge, mit denen künftig Komponenten der Module und Rack Systeme hergestellt werden, die gegenüber ihren Vorgängern deutliche Kostenvorteile versprechen. Eine weitere wichtige Aufgabe ist die Qualifizierung von Vorprodukten neuer Lieferanten. Im F&E Bereich waren im Geschäftsjahr 14 Mitarbeiter/innen (Vorjahr 14) beschäftigt. Der Aufwand von T€ 1.434 ist um 7% gegenüber dem Vorjahr (T€ 1.341) angewachsen. Mit der Zugehörigkeit zu dem innovativen DuPont Konzern wird auch künftig die Forschung und Entwicklung vorangetrieben, um die Produkte der inge GmbH immer weiter auf die Kundenbedürfnisse zu optimieren und durch Synergien mit dem Produktspektrum der DuPont Water Solution Gruppe weitere Innovationen zu entwickeln. Das Ziel und der Anspruch ist es, die technologische Führerschaft zu untermauern. 3. Chancen und RisikenErläuterungen zum Risikomanagement und internen Kontrollsystem Risiken werden unter anderem im Rahmen der regelmäßig stattfindenden Geschäftsleitungsmeetings identifiziert und Maßnahmen der Behandlung oder Beseitigung festgelegt. Das den Vorgaben des Sarbanes Oxley Acts entsprechende interne Kontrollsystem wurde weiter ausgebaut und durch ein internes Audit zum Jahresende überprüft. Die internen Kontrollen sind integraler Bestandteil der Finanz- und Geschäftsprozesse des Unternehmens und enthalten Vorgaben zum Schutz der Ressourcen gegen Betrug, Verschwendung und Unwirtschaftlichkeit, zur Zuverlässigkeit und korrekten Darstellung von rechnungslegungsbezogenen und operativen Daten, zur Einhaltung von Gesetzen und Unternehmensrichtlinien. Als zentrale Leitlinie des internen Kontrollsystems beschreibt der „Code of Conduct“ die ethischen Grundsätze für Mitarbeiter im Umgang mit Kunden, Lieferanten und anderen Geschäftspartnern. In einem festgelegten Rhythmus erhält jeder Mitarbeiter hierzu sowie zu einer Vielzahl weiterer Compliance Themen verpflichtende Schulungen über die DuPont I-Learn Plattform. Chancen Die Eingliederung der inge GmbH in den DuPont Konzern eröffnet grundsätzlich sehr gute Entwicklungsmöglichkeiten, da neben den Ultrafiltrationsprodukten der inge GmbH nun noch weitere Technologien zur Wasseraufbereitung für die Kunden zur Verfügung stehen, beispielsweise mittels Ionenaustausch oder Umkehrosmose-Membranen. Durch die Eingliederung des inge Vertriebs in die globale Vertriebsorganisation des DuPont Geschäftsbereichs Water Solutions wird in Bezug auf das Produktportfolio eine wesentlich breitere Marktbearbeitung ermöglicht. Denn sowohl die Mitarbeiter der inge GmbH als auch die Mitarbeiter anderer DuPont Einheiten sind in der Lage, den Kunden in fast allen Fragen und Problemstellungen der Wasseraufbereitung alternative Lösungen anzubieten. So eröffnet sich ein breitgefächerter Marketing- und Vertriebsansatz sowie ein besserer Marktzugang. Die Entwicklung des Wassermarktes ist weiterhin positiv was auch das erneute Umsatzwachstum der inge GmbH von 11% in diesem Jahr gegenüber dem Vorjahr bestätigt. Die erwartete Bevölkerungsentwicklung, die fortschreitende Verknappung der verfügbaren Wasserressourcen auf der Erde sowie die beständig steigenden Nachfragemengen aus Industrie und Landwirtschaft zeigen auch für die Zukunft große Wachstumschancen für die Membrantechnologie in diesem Bereich auf. Risiken Die inge GmbH ist mit ihren Produkten in einem wachsenden Markt etabliert. Auch wenn sich die bestimmenden Faktoren dieses Marktes und seines Bedarfs an Wasseraufbereitungstechnologien nicht ändern werden, so bergen doch externe, nicht von der inge GmbH beeinflussbare globale politische Entwicklungen Risiken. Durch den Einmarsch Russlands in die Ukraine und die von der EU und den USA erlassenen wirtschaftlichen Sanktionen gegen Russland, werden die direkten geschäftlichen Beziehungen der inge GmbH in Russland für zunächst unabsehbare Zeit auf Eis gelegt. Der Krieg wird zudem über die massiven Verteuerungen auf den Energie- und Rohstoffmärkten zu direkten und indirekten Belastungen auch der inge GmbH führen. Das anhaltend angespannte Verhältnis der USA mit China birgt ebenfalls die Möglichkeit von Handelsstreitigkeiten verbunden mit Handelsbarrieren. Auch dies könnte daher einen negativen Einfluss auf die Geschäftsentwicklung der DuPont und mit ihr der inge GmbH haben. Die in der Region Middle East andauernde Diskussion, die vor allem bei Großprojekten die Membrantechnologie gegenüber der konventionellen Sandfiltration in Frage stellt, konzentriert sich mittlerweile überwiegend auf das Königreich Saudi-Arabien. Insgesamt und global gesehen wird dieses Risiko jedoch nicht als signifikant eingestuft. Das Risiko der inge GmbH im Prinzip nur über ein Produkt zu verfügen und damit für Marktschwankungen tendenziell anfällig zu sein, hat sich mit der Eingliederung in den DuPont Konzern mit seinem vielfältigen Produktportfolio rund um die Wasseraufbereitung zwar minimiert, jedoch birgt jede Integration gerade in der Anfangszeit das Risiko, Kunden zu verlieren bis die neu geschaffenen Strukturen und Prozesse vollumfänglich und reibungslos funktionieren. Im Jahr 2021 zeigte sich weltweit bereits ein Trend zu Kostensteigerungen auf der Materialbeschaffungsseite, der sich aller Voraussicht nach auch im kommenden Geschäftsjahr fortsetzen wird. Die inge GmbH ist hiervon ebenfalls mit einem breiten Spektrum unterschiedlicher Materialien betroffen. Diesen Tendenzen konnte bislang durch Anheben der Verkaufspreise entgegengewirkt werden. Da die vielfältigen Gründe für die Kostensteigerungen zum Beispiel durch konstant hohe Nachfrage sowie die Störung vieler Lieferketten nach wie vor anhalten, stellt sich auch im kommenden Jahr die Herausforderung einerseits lieferfähig und gleichzeitig preisattraktiv zu sein. Die Corona Pandemie hat im Geschäftsjahr auf vielfältige Art zu Beeinträchtigungen des Geschäfts geführt, sei es durch die Störung der Lieferketten oder die eingeschränkten Möglichkeiten des Kundenkontakts. Da das Ende der Pandemie noch nicht erreicht ist, kann es auch weiterhin zu Beeinträchtigungen wie zum Beispiel der Verzögerung von Projekten kommen. Vor dem Hintergrund des weltweiten Bedarfs an sauberem Wasser lassen sich jedoch mittelfristig und insgesamt die Risiken der inge GmbH als überschaubar einstufen. 4. PrognoseberichtDie Umsatzzahlen für das I. Quartal 2022 liegen unter dem Niveau des gleichen Vorjahreszeitraums, im weiteren Verlauf des Jahres wird aber ein deutlicher Anstieg erwartet. Der Auftragsbestand entwickelt sich beständig, liegt aber aktuell noch unter dem Wert des Vorjahres zu diesem Zeitpunkt. Unter den gegebenen Voraussetzungen wird für das gesamte Geschäftsjahr 2022 damit gerechnet, dass sich die Ergebnisse auf dem Niveau des Vorjahres bewegen werden. Wegen der im Risikobericht beschriebenen weiterhin angespannten Situation auf dem Materialbeschaffungsmarkt und der bereits durchgeführten Anpassung der Verkaufspreise, wird für die CM1 Marge in 2022 ein spürbarer Rückgang erwartet. Mittelfristig wird mit einem weiteren kräftigen Umsatzwachstum kalkuliert. Um die Nachfrage nach inge Produkten weiterhin bedienen zu können strebt die inge GmbH auch eine weitere Steigerung der Produktionskapazitäten am Standort in Greifenberg an. Dies wird sich in dem Ausbau des dazu notwendigen Anlagevermögens sowie damit verbunden auch in dem weiteren deutlichen Aufbau des Personalbestands zeigen. In der Erwartung, dass sich die Corona Pandemie langsam hin zu einer endemischen Phase entwickelt, wird für das Jahr 2022 zumindest mit keiner Corona bedingten Verschlechterung des Geschäfts gegenüber dem Jahr 2021 gerechnet.
Greifenberg, den 31. März 2022 Die Geschäftsführung Bilanz zum 31. Dezember 2021Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2021
Anhang für das Geschäftsjahr 2021A. AllgemeinesDie inge GmbH mit Sitz in 86926 Greifenberg, eingetragen beim Amtsgericht Augsburg, Handelsregister Abteilung B, HRB 23537, ist am Bilanzstichtag zum 31. Dezember 2021 eine große Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 3 HGB. Sie ist eine hundertprozentige Tochtergesellschaft der DPNL B.V. in Dordrecht, Holland und damit eine Konzerngesellschaft der DuPont de Nemours Inc., USA. Der Jahresabschluss wird nach den Rechnungslegungsvorschriften für Kapitalgesellschaften des Handelsgesetzbuches (HGB) unter Berücksichtigung des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) aufgestellt. Die Gliederung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgt gemäß den §§ 266 bzw. 275 HGB sowie dem § 42 GmbHG, wobei die Gewinn- und Verlustrechnung nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB gegliedert ist. Das Geschäftsjahr der Gesellschaft entspricht dem Kalenderjahr. B. Grundsätze der Bilanzierung und BewertungDie Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind gegenüber dem Vorjahr unverändert geblieben. Die immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und die Gegenstände des Sachanlagevermögens wurden mit ihren Anschaffungskosten sowie planmäßiger Abschreibungen bewertet. Die Abschreibungen werden unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer nach der linearen Methode berechnet und betragen zwischen 3 bis 20 Jahre. Bei einer voraussichtlich dauernden Wertminderung erfolgt eine Abwertung auf den niedrigeren beizulegenden Wert. Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie Handelswaren werden zu durchschnittlichen Anschaffungskosten bewertet. Die Bewertung der unfertigen und fertigen Erzeugnisse erfolgt zu Herstellkosten. Bei den unfertigen Erzeugnissen wird der Grad der Fertigstellung zugrunde gelegt. Die Herstellungskosten enthalten neben den Material- & Fertigungseinzelkosten notwendige Material- und Fertigungsgemeinkosten, einen angemessenen Teil der Verwaltungsgemeinkosten und des Werteverzehrs des Anlagevermögens, soweit er durch die Fertigung veranlasst ist. Fremdkapitalzinsen nach § 255 (3) HGB sind in den Herstellungskosten nicht enthalten. Das strenge Niederstwertprinzip wird beachtet. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert bzw. mit dem am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert angesetzt. Bei Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wird eine Pauschalwertberichtigung in Form eines prozentualen Abschlags auf den Umsatz der letzten beiden Jahre gebildet. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten sind zu Nennwerten bilanziert. Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Auszahlungen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen. Latente Steuern Zum Bilanzstichtag ergeben sich ausschließlich aktive latente Steuern. Diese resultieren aus der unterschiedlichen Bewertung von Rückstellungen nach Handels- und Steuerrecht. Die Gesellschaft macht von dem Aktvierungswahlrecht des § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB Gebrauch. Das Eigenkapital wird zum Nennwert angesetzt. Aufgrund ausreichender freier Rücklagen besteht keine Ausschüttungssperre auf die gebildete aktive latente Steuer. Ein Gewinnabführungsvertrag besteht nicht. Bei den Steuerrückstellungen und den sonstigen Rückstellungen werden alle erkennbaren Risiken auf der Grundlage vernünftiger kaufmännischer Beurteilung berücksichtigt. Die Bewertung erfolgt jeweils in Höhe des notwendigen Erfüllungsbetrages. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden gem. § 253 Abs. 2 HGB mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre abgezinst. Die Verbindlichkeiten werden mit den Erfüllungsbeträgen angesetzt. Währungsumrechnung Die Umrechnung von kurzfristigen Vermögensgegenständen und Verbindlichkeiten in Fremdwährungsbeträgen erfolgt gemäß § 256a HGB zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag. Langfristige Fremdwährungsforderungen bzw. /–verbindlichkeiten liegen nicht vor. C. Erläuterungen zur Bilanz und zur Gewinn- und VerlustrechnungBilanz Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2021 ergibt sich im Einzelnen aus dem Anlagenspiegel (Anlage zum Anhang). Die Zugänge im Geschäftsjahr von T€ 897 setzen sich aus Investitionen in Automatisierungsprojekte, die Abwasseraufbereitungsanlage, IT Hardware sowie diversen kleineren Investitionen zusammen. Umlaufvermögen Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben (wie im Vorjahr) eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Aktive latente Steuern Die latenten Steuern i.H.v. T€ 9 (Vorjahr T€ 10) beruhen auf Differenzen zwischen der Handels- und Steuerbilanz bei der Bildung von Rückstellungen zur Urlaubsabgeltung und zu Rückbauverpflichtungen. Sie sind unter Zugrundelegung des anzuwendenden Hebesatzes bei der Gewerbesteuer mit 26,3% bemessen. Eigenkapital Das Eigenkapital setzt sich zusammen aus dem Stammkapital von T€ 1.000 (Vorjahr T€ 1.000), einer Kapitalrücklage von T€ 20.329 (Vorjahr T€ 20.329) und dem Bilanzgewinn von T€ 19.237. Hierin enthalten ist ein Gewinnvortrag von T€ 8.143. Die Kapitalrücklage wurde aufgrund von Gesellschafterbeschlüssen durch Einlage von Forderungen (T€ 14.795) sowie freiwilliger Zuzahlung (T€ 5.534) des Gesellschafters gebildet. Sonstige Rückstellungen Es handelt sich insbesondere um Rückstellungen für folgende Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten:
Die Rückstellung für Personal enthält im Wesentlichen Boni aus dem unternehmensweiten Mitarbeiter Incentive Programm sowie Vertriebsboni, die gemäß der jeweils gültigen Bonusvereinbarungen ermittelt wurden. Weiter enthalten sind Rückstellungen für ausstehenden Urlaub und Überstunden der Mitarbeiter. Die Rückstellung hat eine Laufzeit von unter einem Jahr und wurde entsprechend nicht abgezinst. Die Rückstellung für Rückbauverpflichtungen hat noch eine Laufzeit von 6 Jahren. Der Zinseffekt wurde unter Zugrundelegung des durch die Bundesbank veröffentlichten durchschnittlichen Abzinsungssatzes von 0,68 % ermittelt. Die im Vorjahr gebildete Rückstellung für Kanalsanierung wurde in der nicht benötigten Höhe nach Abschluss der Sanierungsarbeiten gewinnerhöhend aufgelöst. In den übrigen sonstigen Rückstellungen sind vor allem Beträge für nachlaufende Rechnungen sowie Provisionsansprüche externer Vertriebsagenten enthalten. Verbindlichkeiten Das im Vorjahr in den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen enthaltene Darlehen der DuPont UK Ltd in Höhe von T€ 5.000 wurde im Mai 2021 vollständig zurückgezahlt. Zum Stichtag bestehen ausschließlich Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen aus Lieferungen und Leistungen. Sämtliche Verbindlichkeiten haben (wie im Vorjahr) eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. Gewinn und Verlustrechnung Umsatzerlöse Im Geschäftsjahr 2021 wurden Umsatzerlöse in Höhe von T€ 45.094 (Vorjahr T€ 40.499) erzielt. Davon entfallen T€ 44.827 (Vorjahr T€ 39.855) auf Eigenerzeugnisse, T€ 74 (Vorjahr T€ 70) auf Handelswaren und T€ 193 (Vorjahr T€ 574) auf Dienstleistungen. Der Umsatz verteilt sich auf die Regionen EMEA (Europe, Middle-East, Africa) mit 39% (Vorjahr 64 %), Asien-Pazifik mit 51% (Vorjahr 31 %) und Nord und Südamerika mit 10% (Vorjahr 5 %). Auf den Heimatmarkt Deutschland als Teil von der Region EMEA entfallen 6% (Vorjahr 7 %) des Umsatzes. Personalaufwand Im Personalaufwand sind Aufwendungen für Altersversorgung von T€ 31 (Vorjahr T€ 36) enthalten. Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten im Wesentlichen periodenfremde Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen i.H.v. T€ 494 (Vorjahr T€ 90), Fördergeldern von Forschungsprojekten i.H.v. T€ 98 (Vorjahr T€ 122) sowie Erträge aus der Verrechnung sonstiger Sachbezüge i.H.v. T€ 50 (Vorjahr T€ 87). Die Summe der Erträge aus Fremdwährungsumrechnung betragen T€ 117 (Vorjahr T€ 46). Sonstige betriebliche Aufwendungen Unter diesem Posten werden alle übrigen betrieblichen Aufwendungen mit insgesamt T€ 5.993 (Vorjahr T€ 5.843) ausgewiesen. Als wesentliche Positionen enthalten sind Aufwendungen für Personalleasing i.H.v. T€ 1.356 (Vorjahr T€ 1.004), Verpackungskosten von T€ 799 (Vorjahr T€ 690), Ausgangsfrachten i.H.v. T€ 704 (Vorjahr T€ 428), Lagermieten i.H.v. T€ 457 (Vorjahr T€ 408) und Intercompany Verrechnungen i.H.v. T€ 306 (Vorjahr T€ 105). Die im letzten Jahr angefallenen Aufwendungen für Kanalsanierung von T€ 665 betragen nach Abschluss der Arbeiten in diesem Jahr T€ 0. Wie im Vorjahr sind keine wesentlichen periodenfremde Aufwendungen enthalten. Aufwendungen aus Fremdwährung sind, wie im Vorjahr, nicht angefallen. Zinsaufwendungen Die Zinsaufwendungen in Höhe von T€ 11 (Vorjahr T€ 5) entfallen auf Negativzinsen des laufenden Geschäftskontos sowie auf Zinsen aus der Aufzinsung von Rückstellungen. Steuern vom Einkommen und Ertrag Für das Geschäftsjahr 2021 sind Aufwendungen für Gewerbesteuer in Höhe von T€ 1.668 (Vorjahr T€ 1.088) und für Körperschaftssteuer in Höhe von T€ 2.510 (Vorjahr T€ 1.631) angefallen. D. Sonstige AngabenSonstige finanzielle Verpflichtungen Haftungsverhältnisse nach § 251 HGB i.V.m. § 268 Abs. 7 HGB bestehen nicht. Sonstige finanzielle Verpflichtungen i.S.d. § 285 Nr. 3a HGB bestehen in Höhe von T€ 250 (netto) aus Leasingverträgen sowie T€ 1.151 (netto) aus Mietverträgen. Der Vorteil dieser Verträge liegt in der geringeren Kapitalbindung im Vergleich zum Erwerb und im Wegfall des Verwertungsrisikos. Die Restlaufzeiten dieser sonstigen finanziellen Verpflichtungen bis zu einem Jahr betragen T€ 517 und von einem bis fünf Jahren T€ 884. Geschäfte mit nahestehenden Personen Sämtliche Geschäfte mit nahestehenden Personen und Unternehmen wurden mit mittel- oder unmittelbar in 100-prozentigem Anteilsbesitz stehenden in einen Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen getätigt, sodass eine Angabe nach § 285 Nr. 21 HGB unterbleibt. Durchschnittliche Anzahl der Arbeitnehmer Die durchschnittliche Anzahl der Beschäftigten hat sich im Geschäftsjahr wie folgt entwickelt:
Ereignisse nach dem Abschlussstichtag (Nachtragsbericht) Es sind keine berichtspflichtigen Ereignisse nach dem Bilanzstichtag eingetreten. Geschäftsführung Marion Weigand,Geschäftsführerin, Country Leader Germany Norbert Klein,Geschäftsführer, EMEA Business Finance Manager Ausgeschieden im Geschäftsjahr Dr. Peter Berg, Technischer Geschäftsführer inge GmbH (eingetragen im Handelsregister am 13.07.2021). Mutterunternehmen und Konzernabschluss Der kleinste und größte Kreis der verbundenen Unternehmen der inge GmbH umfasst das oberste Mutterunternehmen, die DuPont Inc., Wilmington, Delaware / USA, und sämtliche Tochterunternehmungen dieses Mutterunternehmens. Die inge GmbH wird in den Konzernabschluss der DuPont Inc. zum 31. Dezember 2021 einbezogen. Der Konzernabschluss der DuPont Inc. wird in deutscher Sprache von der DuPont Deutschland Holding GmbH & Co. KG, Neu-Isenburg, im Bundesanzeiger veröffentlicht und ist darüber hinaus über die inge GmbH in Greifenberg erhältlich. Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung schlägt vor, das Ergebnis des Geschäftsjahres 2021 in Höhe von T€ 11.094 auf neue Rechnung vorzutragen.
Greifenberg, 31.03.2022 Die Geschäftsführung Marion Weigand Norbert Klein Entwicklung des Anlagevermögensder inge GmbH
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die inge GmbH, Greifenberg Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der inge GmbH, Greifenberg, – bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2021 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden – geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der inge GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen – beabsichtigten oder unbeabsichtigten – falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen – beabsichtigten oder unbeabsichtigten – falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Frankfurt am Main, den 2. Mai 2022 PricewaterhouseCoopers GmbH Christian Kwasni, Wirtschaftsprüfer ppa. Georg Rogowski, Wirtschaftsprüfer Der Jahresabschluss zum 31.12.2021 wurde am 20.09.2022 festgestellt. |
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